„Haben in unserer besten Phase verdientermaßen ausgeglichen"
DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM 1. FC KÖLN
12.09.26 von Marcel Kuhnt & Moritz Studer | 3 Min
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Eine starke Leistungssteigerung im zweiten Durchgang bescherte dem SV Werder am Samstagabend einen Punktgewinn. Beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln erarbeiteten sich fleißige Werderaner nach dem Seitenwechsel den verdienten Zähler. WERDER.DE war in der Mixed Zone auf Stimmenfang und fasst zusammen, wie die Grün-Weißen die 90 Minuten einordnen.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Wir haben die Kölner eher mit einem Zweier- anstatt mit einem Dreieraufbau erwartet. Weil wir damit gerechnet haben, dass sie die Schnittstellen zwischen den Außen- und Innenverteidigern belaufen wollen, standen wir sehr tief. Als in der zweiten Halbzeit dann klarer war, wer wen attackiert, waren wir besser in der Partie drin. Wir haben dann in unserer besten Phase verdientermaßen ausgeglichen. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Augsburg, wo wir ein anderes Gesicht zeigen wollen als noch im letzten Heimspiel gegen sie.“
Kapitän Marco Friedl: „Unter dem Strich ein völlig gerechtes Ergebnis. Der Elfmeter in der ersten Halbzeit kann passieren, danach dürfen wir aber nicht unbedrängt den Ball verlieren und in Rückstand geraten. Wir waren zwar schon vor der Pause im letzten Drittel unterwegs, dort aber nicht zielstrebig genug, weswegen das 0:1 im Großen und Ganzen zu diesem Zeitpunkt in Ordnung ging. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht und waren die klar bessere Mannschaft. Es hätte dann in beide Richtungen kippen können – den Punkt nehmen wir aber gerne mit, weil wir stark zurückgekommen sind.“
Torschütze Niclas Füllkrug: „Das ist ein positives Ergebnis für uns, weil wir in einem hitzigen Stadion zurückgekommen sind. Der gehaltene Elfmeter war wichtig für uns, wir haben uns dann aber auch das Glück erarbeitet, den Ausgleich zu erzielen. Deswegen ist es ein wichtiger Punkt in einem schwierigen Auswärtsspiel. So wollen wir weitermachen.“
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Comebacker Mitchell Weiser: „Für mich war das heute wie ein Traum. Ich habe mein ganzes Leben lang Fußball gespielt und das war für mich die längste Zeit bisher ohne. Fußball bestimmt mein Leben und hat mir sehr gefehlt, dafür habe ich jeden Tag hart gearbeitet. Ich war komplett im Tunnel, weil ich natürlich jede Sekunde gewartet habe, reinzukommen. Als es dann so weit war, war das sehr besonders. Ich denke, dass wir uns heute mindestens den einen Punkt verdient haben.“
Torhüter Karl Hein: „Es war ein hartes Auswärtsspiel. In der ersten Halbzeit waren wir nicht so präzise im Passspiel. Das haben wir im zweiten Durchgang bedeutend besser gemacht. Insgesamt haben wir ein gutes Match bestritten. Wir konnten uns einige Torchancen erspielen und sind froh über den Punkt. Ich versuche dem Team immer zu helfen, was mir heute gelungen ist. Mit den vier Punkten aus den letzten beiden Spielen schauen wir jetzt nach vorne und freuen uns auf das Spiel gegen Augsburg.“
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Wir haben gut angefangen, waren dann aber ein Stück weit zu passiv. Mir hat da ein wenig auch die Überzeugung in unserem Spiel gefehlt, wir hatten aber auch ein paar Positionierungsthemen, die wir anders machen wollten. Nach dem Elfmeter habe ich auf ein Momentum für uns gehofft, das Gegenteil war aber der Fall. Nach der Pause habe ich eine ganz andere Energie auf dem Platz gespürt. Wir haben es mit Ruhe und Geduld gelöst, weil Köln sehr tief stand und dann den verdienten Ausgleich erzielt. In Summe können wir auf die 95 Minuten betrachtet mit dem einen Punkt gut leben.“
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