„Man merkt in Bremen, dass Werder ein familiärer Verein ist“
LUDOVIT REIS IN DER MIXED ZONE
09.09.26 von Colin Hüge | 4 Min
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Ludovit Reis wechselte vor Saisonbeginn an den Osterdeich. Am vergangenen Wochenende lief er gegen RB Leipzig das erste Mal im Weserstadion auf. In der Mixed Zone am Mittwochmittag sprach er unter anderem über...
...seine ersten Wochen: „Ich bin gut aufgenommen worden, vom Verein und den Jungs. Ich bin glücklich, hier zu sein. Ich habe auf dem Platz diese Leidenschaft und das passt sehr gut. Meine Frau muss noch kommen, das wird aber nächste Woche passieren und dann sind wir komplett.“
...seine Wechsel-Entscheidung zu Werder: „Ich hatte in Brügge ein Jahr, wo ich lange mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hatte. Bei Werder hatte ich ein gutes Gefühl bei den Gesprächen und wenn ich ein gutes Gefühl habe, dann möchte ich das sofort machen."
... Daniel Thioune: „Wir haben uns irgendwie immer verpasst (lacht). Er hat mir gesagt, wie er hier spielen möchte und was der Verein hier in mir sieht. Das hat mich sofort abgeholt und auch da hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass es passt.“
...seine Zeit in Brügge: „Im ersten Testspiel habe ich meine Schulter ausgekugelt und hatte damit zu kämpfen. Ich habe dann auch direkt ein Tor gemacht. Wenn die bestehende Mannschaft aber gut spielt, dann gibt es wenig Argumente, etwas zu verändern. Das muss man als Profi annehmen, wenn man erstmal außen vor ist. Ich habe aber immer gekämpft und mich reingehangen.“
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...Besonderheiten an Bremen und Werder: „Man merkt in Bremen, dass Werder ein familiärer Verein ist. Natürlich ist das Ziel, eine bessere Saison als die vergangene zu spielen. Wir wollen mehr Spiele gewinnen. Man spürt schon jetzt, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft groß ist und ich liebe das, wenn der Verein mit den Fans eine Einheit ist.“
...die Stimmung im Heimspiel gegen Leipzig: „Natürlich ist die Stimmung immer besser, wenn man gewinnt. Wir haben die Partie in Freiburg genau analysiert und man hat gegen Leipzig gesehen, dass wir sofort da waren. Das haben auch die Fans gespürt und da war ich auch direkt angefixt und habe gemerkt, dass da heute etwas gehen kann. Eine Wahnsinns-Stimmung.“
...den Ausfall von Jens Stage: „Jens kannst du so nicht ersetzen. Er hat eine enorme Qualität. Ich versuche meine eigenen Qualitäten auf den Platz zu bringen. Deshalb ist es wichtig, dass wir unser Spiel jetzt auf den Platz bringen und ihn zusammen ersetzen.“
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