Piepers harte Landung nach dem Kaltstart
DANIEL THIOUNE ÜBER DIE ÜBERRASCHENDE STARTELFRÜCKKEHR VON AMOS PIEPER
05.04.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Der Blick auf den Aufstellungsbogen brachte durchaus eine Überraschung mit sich: Denn Amos Pieper hatte auf der Vorspiel-Pressekonferenz noch auf der Ausfallliste gestanden, durfte bei der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig aber doch von Beginn an mitwirken. Dass der 28-Jährige nach über zwei Monaten Verletzungspause direkt in die Startelf zurückkehrte, machte auch die personelle Situation erforderlich.
Denn in den vergangenen Wochen war Kapitän Marco Friedl die einzige Konstante auf der Innenverteidigerposition. Zuletzt agierte der Österreicher mit Niklas Stark und Karim Coulibaly, die nun aber beide aufgrund muskulärer Probleme ausfielen. „Ich habe bei Amos eine hundertprozentige Breitschaft gesehen, heute spielen zu wollen“, erklärt Cheftrainer Daniel Thioune, nachdem Pieper zum ersten Mal überhaupt unter seiner Verantwortung für Werder auflief. „Er hat in den letzten beiden Tagen zudem sehr gut trainiert. Ich bin froh, dass er auf dem Platz steht und auch wieder hilft, Ausfälle zu kompensieren.“
Tatsächlich legte der U21-Europameister einen ordentlichen Kaltstart hin, bei dem er mit 69,2 Prozent gewonnener persönlicher Duelle der beste Zweikämpfer auf dem Platz war. Gleichzeitig machten die Grün-Weißen aber auch keinen Hehl daraus, dass sie Pieper vorzugsweise langsamer zurück in den Spielbetrieb geführt hätten. „Wir gehen das Risiko ein, wie es noch vertretbar ist und da gehen alle Spieler mit“, erklärt Coach Thioune am Sonntag in einer Medienrunde. „Das schweißt uns auch zusammen, denn jeder weiß, dass er gebraucht wird und seine Chance bekommt.“
Im zweiten Durchgang war die Begegnung schließlich keine Minute alt, als der Arbeitstag für Werders Nummer 5 beendet war. Nach einem Luftduell mit Leipzigs Romulo landete Pieper etwas unglücklich auf dem Rasen. Die ursprüngliche Verletzung am Knie war davon aber nicht betroffen, weswegen Thioune leichte Entwarnung gab. „Der Gedanke war, ihn mit Beginn der zweiten Halbzeit auszuwechseln, weil er kräftemäßig am Ende war“, verrät der Fußball-Lehrer. „Er hat eine kleine Schädelprellung erlitten, wir wollten in der Situation aber nichts riskieren und ich gehe fest davon aus, dass er Mitte der Woche wieder auf dem Trainingsplatz stehen wird.“
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