Mit Mut zum Erfolg

DER VORBERICHT ZUM HEIMSPIEL GEGEN RB LEIPZIG

03.04.26 von Tom Ole Theilken | 3 Min

Ein Fußballspieler in grüner Kleidung dribbelt den Ball auf dem Spielfeld, verfolgt von Gegnern in weißen und roten Trikots, im Hintergrund ist eine Zuschauermenge zu sehen.

Die Länderspielpause ist vorbei, endlich wieder Bundesliga! Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag, 04.04.2026, um 15.30 Uhr im Weserstadion RB Leipzig (live auf Sky, in der Konferenz auf DAZN und im Live-Ticker auf WERDER.DE). Für Ex-Werder-Trainer Ole Werner ist es die erste Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Der aktuelle Cheftrainer der Grün-Weißen, Daniel Thioune, freut sich derweil auf das Kräftemessen mit den Sachsen. Der Vorbericht.

Das Personal: Senne Lynen ist ein Startelf-Kandidat für das Spiel gegen Leipzig. Anders ist die Lage bei Jovan Milošević, der höchstens zu einem Kurzeinsatz kommen könnte. Auch hinter dem Einsatz von Jens Stage steht noch ein kleines Fragezeichen, doch Cheftrainer Daniel Thioune ist optimistisch, dass er spielen kann. Definitiv verzichten müssen die Grün-Weißen weiterhin auf Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss), Maximilian Wöber (muskuläre Probleme), Niklas Stark (muskuläre Probleme), Keke Topp (Kreuzbandriss) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss). Auch Victor Boniface sowie Amos Pieper, die zuletzt auf dem Platz standen, werden am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Cheftrainer Daniel Thioune zum Gegner: „Ich freue mich auf das Kräftemessen. Nach Bayern kommt jetzt Leipzig aus dem oberen Drittel zu uns. Es kommt sehr viel Wucht und Offensive auf uns zu. Sie generieren die meisten Torchancen und sie haben sehr viel Tempo. Es gilt für uns, da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben uns gesteigert in der Defensive, haben weniger Torchancen zugelassen und auch gegen Leipzig müssen wir so wenig zulassen, wie es geht.“

Die letzten Duelle: Beim ersten Blick auf die jüngste Bilanz gegen RB, sehen die Werderaner eher unglücklich aus. Nicht nur das Hinspiel (0:2) ging in dieser Spielzeit verloren. Auch der letzte Erfolg der Grün-Weißen überhaupt liegt mittlerweile knapp sieben Jahre zurück. Im Mai 2019 gab es einen 2:1-Heimsieg für den SVW. Das Stichwort "Heimspiel" kann allen Bremern jedoch Mut machen. Denn in den letzten sechs Duellen konnte nie die Auswärtsmannschaft alle drei Punkte entführen. Die vergangenen beiden Partien an der Weser endeten mit 1:1 und 0:0. Gerade in der abgelaufenen Saison waren die Grün-Weißen beim torlosen Remis dem Heimerfolg nahe.

Ouédraogo dabei, Gruda nicht: Maßgeblich verantwortlich für die Werder-Niederlage im Hinspiel war Leipzigs Assan Ouédraogo. Der 19-jährige deutsche Nationalspieler brachte die sehr bemühten Grün-Weißen nach 64 Minuten mit einem überragenden Treffer ins Hintertreffen. Zuletzt fehlte der Mittelfeldspezialist den Sachsen monatelang mit einer Knieverletzung. Im Duell an der Weser steht der Teenager den Sachsen aber wieder zur Verfügung. Ex-Coach Ole Werner muss hingegen auf Brajan Gruda verzichten, der mit Adduktorenproblemen von der U21-Nationalmannschaft zurückkehrte.

Zwei Männer in Winterjacken und Mützen lächeln einander an, während sie in einem Stadionbereich mit roten Stühlen und einer Werbetafel im Hintergrund stehen.
Ole Werner wird am Samstag auf viele alte Bekannte treffen (Foto: W.DE).

Die erste Rückkehr: Ole Werner war dreieinhalb Jahre an der Weser tätig, schaffte mit Werder den Wiederaufstieg und etablierte den SVW anschließend im Fußball-Oberhaus. Nachdem sich die Wege im Sommer trennten, schloss sich der 37-Jährige zur laufenden Spielzeit RB Leipzig an. Zuletzt glückte dem Fußball-Lehrer mit einem 5:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim sein 50. Bundesliga-Sieg, bevor er nun erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Nach nur einer Niederlage aus den letzten vier Partien ist Leipzig als Vierter auf Champions-League-Kurs.

Die Unparteiischen: Robert Hartmann wird das Bundesliga-Heimspiel des SV Werder gegen RB Leipzig leiten. Christian Bandurski und Tobias Schultes heißen seine Assistenten, Timo Gansloweit ist als 4. Offizieller mit dabei. Wenn dem Gespann vor Ort eine klare Fehlentscheidung unterläuft, stehen Guido Winkmann und Franz Bokop als VAR bereit.

Die Partie verfolgen: Die Partie gibt im Einzelspiel bei Sky sowie in der Konferenz auf DAZN. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit Essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.

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