Hält die neue Stabilität auch gegen Leipzig?
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM DUELL MIT RB LEIPZIG
01.04.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Die Länderspielpause ist vorbei! Die Bundesliga-Saison 2025/26 begibt sich in ihren letzten Schlussspurt, in dem der SV Werder am Samstag, 04.04.2026, um 15.30 Uhr RB Leipzig im Weserstadion empfängt. Während die Grün-Weißen Punkte für den Klassenerhalt sammeln, träumen die Leipziger um Ex-Trainer Ole Werner von der Champions League. Ein Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten zeigt aber auch, wo Werder-Coach Daniel Thioune in seiner bisherigen Arbeit angesetzt hat.
Der Thioune-Effekt: Daniel Thioune ist mittlerweile seit sieben Bundesliga-Spielen der Cheftrainer des SV Werder Bremen. Zuletzt glückten dem Fußball-Lehrer mit den Grün-Weißen drei Siege aus vier Partien. Dieser Trend lässt sich insbesondere mit neuer defensiver Stabilität begründen: Unter Thioune lässt der SVW nur 0,4 Großchancen (vorher 1,7) pro Begegnung zu, die Anzahl der durchschnittlichen Torschüsse des Gegners ist auf 8,4 (vorher: 14,1) Versuche pro Spiel gesunken.
Die erste Rückkehr: Ole Werner war dreieinhalb Jahre an der Weser tätig, schaffte mit Werder den Wiederaufstieg und etablierte den SVW anschließend im Fußball-Oberhaus. Nachdem sich die Wege im Sommer trennten, schloss sich der 37-Jährige zur laufenden Spielzeit RB Leipzig an. Zuletzt glückte dem Fußball-Lehrer mit einem 5:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim sein 50. Bundesliga-Sieg, bevor er nun erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Nach nur einer Niederlage aus den letzten vier Partien ist Leipzig als Vierter auf Champions-League-Kurs.
Erfolgsfaktor Gruda: In der Wintertransferperiode lieh der Tabellenvierte Brajan Gruda von Premier League-Team Brighton & Hove Albion aus. Der 21-Jährige fügte sich in sieben Begegnungen mit drei Tore und zwei Assists bereits hervorragend bei den Sachsen ein. Immer, wenn der U21 Nationalspieler von Beginn an auflief, blieb die Werner-Elf am Ende ungeschlagen (4 Siege, 2 Remis). Im Weserstadion stand Gruda das erste Mal überhaupt in einer Bundesliga-Startelf – die 0:4-Niederlage mit seinem damaligen Klub Mainz 05 trübt die Erinnerung vermutlich.
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Der Top-Torjäger: Mit Christoph Baumgartner haben die Leipziger den torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Bundesliga in ihren Reihen. Der Österreicher, der zuletzt mit Marco Friedl und Romano Schmid mit der Nationalmannschaft im Einsatz war, erzielte bereits zwölf Saisontore. Beim Sieg gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim schnürte der 26-Jährige bereits seinen vierten Doppelpack in dieser Spielzeit. Baumgartner stößt immer wieder aus dem Rückraum in die Box und ist dort einer der Zielspieler – drei Mal war er auch schon mit dem Kopf erfolgreich.
Pech im Spiel: Möglicherweise hätten die Leipziger weniger Mühe im Kampf um einen Champions-League-Platz, wenn sie vor dem gegnerischen Kasten noch zielgenauer wären. Der Tabellenvierte traf in der Saison 2025/26 bereits 17 Mal das Aluminium – Ligahöchstwert. Zum Vergleich: Werder scheiterte acht Mal am Rahmen, der VfB Stuttgart und der FC St. Pauli als Schlusslicht in dieser Hinsicht sogar erst mit drei Versuchen.
Joker-Flaute: Sicherlich würde sich Ole Werner von seinen Einwechselspielern noch mehr Impact erhoffen. Benjamin Henrichs erzielte für Leipzig mit dem fünften Treffer gegen Hoffenheim erst das dritte Joker-Tor in dieser Spielzeit – das ist gemeinsam mit St. Pauli der schwächste Wert im Fußball-Oberhaus. Werder profitierte wiederum bereits acht Mal vom Goldenen Händchen – zuletzt glückte Patrice Čović bei Union Berlin sein erstes Bundesliga-Tor.
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