„Vertraue mir, ich kann Stürmer spielen“
JUSTIN NJINMAH IN DER MIXED ZONE AM MITTWOCH
25.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Das spielfreie Wochenende gibt dem SV Werder die Möglichkeit, ein paar Tage durchzuatmen. Der Siegtorschütze des Auswärtsspiels beim VfL Wolfsburg Justin Njinmah ist einer der Werderaner, die aktuell in Bremen in einer kleinen Trainingsgruppe weiterarbeiten. In der Mixed Zone beantwortet der 25-Jährige die Fragen der Journalist*innen und spricht dabei über…
…die Länderspielpause mit einem Sieg im Rücken: „Es ist definitiv entspannter. Der Sieg war wichtig, das wissen wir alle. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir uns einen kleinen Puffer zu Wolfsburg aufgebaut haben. Es ist aber auch nicht so, dass alles wunderschön ist. Wir wissen, die Situation einzuordnen. Es war wichtig für das Team, auch mal ein ekliges Spiel gezogen zu haben.“
…sein Tor gegen Wolfsburg: „Ich habe kein sonderlich gutes Spiel gemacht – da bin ich immer sehr selbstkritisch und kann das schon einordnen. Wichtig ist aber, dass ich am Ende des Tages das Tor mache. Am Anfang ist jeder Ball gefühlt reingegangen, jetzt gibt es Phasen, wo du einfach arbeiten musst. An welchem Fußballer gehen solche Phasen spurlos vorbei? Es wäre schade, wenn das nicht an mir nagen würde.“
…seine Verletzungen in der Vorsaison: „Es ist schon eine Weile her, aber es hat sich sehr gezogen. Die komplette letzte Saison habe ich eigentlich mit Schmerzen trainiert und gespielt. Ich freue mich, dass ich aktuell gesund bin und keine Probleme habe. Deswegen möchte ich im Moment nicht zu sehr drüber nachdenken.“
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…seinen Jubel nach Schlusspfiff: „Wir haben ab der 68. Minute nur noch verteidigt. Wenn du dir die letzten Minuten von der Bank anschauen musst, ist das der Horror. Du denkst dir: Verteidigt das zu Ende, Jungs. Der Schlusspfiff war dann pure Erleichterung. Nicht nur bei mir, sondern bei allen anderen auch.“
…seinen Ausflug in die Fünferkette: „Es war der Matchplan, ich habe die Position noch nie gespielt. Ich glaube voll an den Trainer und seine Idee. Wenn er denkt, dass ich da helfen kann, bin ich vollkommen bereit. Ich bin schon am liebsten Stürmer, das war auch lange Thema bei Daniel und mir. Vor dem letzten Spiel hat er mich eher auf dem Flügel gesehen. Ich habe ihm gesagt: Vertraue mir, ich kann Stürmer spielen. Nach dem Spiel meine ich dann zu ihm: Ja, siehste.“
…Kontakt zur Nationalmannschaft: „Kontakt gibt es nicht und es ist auch keine Sache, auf die ich mich aktuell fokussiere. Klar, es war schon mal medial Thema und es freut mich, wenn es dazu nochmal kommt. Erstmal muss ich aber an mir arbeiten und regelmäßig meine Leistung bringen – danach kann ich mir darüber Gedanken machen.“
…eine Vertragsverlängerung: „Das ist aktuell kein Thema in meinem Kopf. Ich fokussiere mich voll auf die Saison und habe mir noch keine Gedanken gemacht. Ich fühle mich sehr wohl in Bremen, meine Familie ist in der Nähe und ich habe ein super Team, in dem alle cool drauf sind.“
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