„Das war ein Tag zum Lernen“

DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM SPORT-CLUB FREIBURG

30.08.26 von Colin Hüge | 3 Min

Werder-Spieler vor dem vollen Gästeblock mit Werder-Fans in Freiburg

Ein Liga-Auftakt, den die Grün-Weißen erstmal verdauen müssen. Nach der 1:4-Niederlage beim SC Freiburg ordneten unter anderem Kapitän Marco Friedl, Rückkehrer Niclas Füllkrug und Cheftrainer Daniel Thioune das Ergebnis in den Stimmen ein.

Cheftrainer Daniel Thioune: „Wir haben uns vor dem Standard-Tor reindrücken lassen und dann vor der Pause den Faden verloren. Suzuki hat ein tolles Spiel gemacht, trotzdem müssen wir den Kopfballgegentreffer besser verteidigen. Nach der Pause haben wir uns nach dem Tiefschlaf nicht erholt. Freiburg hat diese Balance über Jahre entwickelt und ist seit Wochen im Punkte-Betrieb. So weit sind wir noch nicht. Bei uns greifen die Automatismen noch nicht so, wie es bei Freiburg der Fall ist. Wir müssen die Intensität über komplette 90 Minuten hochhalten und die Ballbesitzphasen steigern, das muss gegen Leipzig besser werden.“

Kapitän Marco Friedl: „Wir haben uns den Ligastart natürlich anders vorgestellt. Wir sind in den ersten zehn bis 20 Minuten eigentlich gut ins Spiel gekommen, auch wenn Freiburg insgesamt mehr vom Spiel hatte. Die Tore fallen dann viel zu einfach vor der Pause und nach der Pause reichen zehn Minuten, um wieder doppelt gegen uns zu treffen. Wir müssen uns auf dem Platz steigern.“

Rückkehrer Niclas Füllkrug: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und mussten dann nach dem Standard-Tor hinterherlaufen. Man hat gesehen, dass die Automatismen noch nicht greifen auf dem Platz. Wir haben Jens auf dem Platz vermisst und haben mit ihm mitgefühlt gestern. Jetzt müssen diese Automatismen schnell greifen bei uns. Das war heute ein Tag zum Lernen.“

Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Wir sind gut in die Partie reingekommen und hatten eigene Ballbesitzphasen. Dann haben wir uns zu weit hinten reindrücken lassen und waren zu hektisch in unserem Spiel. Nach dem 0:1, was wir besser verteidigen müssen, hat uns der Mut mit dem Ball gefehlt. Nach der Halbzeit hat uns das dritte Tor den Stecker gezogen. Auch durch die Hiobsbotschaft mit Jens Ausfall haben wir mit zusätzlichen Unwägbarkeiten zu kämpfen. Das tut uns enorm weh und wir werden ihn da unterstützen. Es ist jetzt wichtig, dass wir als Mannschaft gemeinsam an den Themen arbeiten.“

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