Stage verteidigt Titel, Pieper ist Herr der Lüfte

ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUR SAISON 2025/26 Teil I

21.05.26 von Moritz Studer | 3 Min

Jens Stage jubelt nach dem Derby gegen den HSV vor der Kurve.

Die Saison 2025/26 endete mit dem 15. Tabellenplatz für den SV Werder sicherlich anders als erhofft. Trotzdem gelang es dem einen oder anderen Bremer, einen Spitzenwert zu erreichen. Welche Werderaner lösten Marvin Ducksch als Top-Scorer ab, wer stand am längsten auf dem Platz und in welcher Kategorie ist Amos Pieper Bundesliga-Spitze? Zahlen, Daten & Fakten zur abgelaufenen Spielzeit.

Die Top-Scorer: Jens Stage hat seinen Titel als bester Werder-Torjäger verteidigt. Der Däne erzielte - wie schon in der Saison 2024/25 - zehn Saisontore und sicherte sich die interne Torjägerkanone. Gemeinsam mit Romano Schmid löst der Mittelfeldspieler zudem Marvin Ducksch als Top-Scorer ab. Während Stage neben seinen Treffern noch zwei Assists gab, kommt Schmid mit vier Toren und acht Vorlagen auf zwölf Scorer-Punkte. Weil Yukinari Sugawara insgesamt sechs Mal für seine Teamkollegen auflegte, schnappte er sich damit den dritten Platz auf dem Podium.

Der Dauerbrenner: Romano Schmid hat es geschafft, in jedem der 34 Bundesliga-Spiele in der Startelf zu stehen. Insgesamt verpasste der Österreicher nur 72 Minuten und stand damit sogar länger auf dem Platz (2.988 Minuten) als Torhüter Mio Backhaus (2.880). Backhaus verpasste aufgrund einer Schulterverletzung das Auswärtsspiel in München und das Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Senne Lynen (2.757) bekam die drittlängste Spielzeit.

Der Läufer: Wer lange auf dem Platz steht, hat natürlich auch beste Aussichten im Lauf-Ranking ganz vorne dabei zu sein. In den besagten 34 Spielen spulte Romano Schmid 367,33 Kilometer ab und erreichte damit unter allen Bundesliga-Spielern den neunthöchsten Wert. Die Lauf-Krone im Fußball-Oberhaus setzte sich wiederum der ehemalige Werderaner in Diensten des Sport-Club Freiburg Maximilian Eggestein (406,9 km) auf. Senne Lynen (360,52 km, 11.) und Jens Stage (321,57 km, 32.) erreichten ebenfalls hohe Werte.

Amos Pieper im Luftduell.
Kein Bundesliga-Spieler entschied mehr Luftzweikämpfe für sich als Amos Pieper (Foto: WERDER.DE).

Der Zweikämpfer: Zumindest einen Titel sicherte sich der SV Werder in der abgelaufenen Spielzeit. Denn kein Bundesliga-Spieler hat mehr Luftduelle für sich entschieden als Amos Pieper (79,6 %). Unter allen Akteuren, die mindestens ein Drittel der Spielzeit bestritten haben, landete Werders Innenverteidiger vor Hamburgs Luka Vuskovic (73,9 %) und Wolfsburgs Denis Vavro (73,5 %). Rothose Vuskovic war zudem der Einzige (69,1 %), der insgesamt einen besseren Zweikampfwert (67,8 %) als Pieper erreichte.

Der Schnellste: Justin Njinmah hat im Geschwindigkeits-Ranking einen Sprung nach oben gemacht. In der vergangenen Saison sortierte sich der Angreifer (35,34 km/h) noch hinter Oliver Burke (36,72 km/h), Felix Agu (36,31 km/h) und Derrick Köhn (35,81 km/h) auf dem vierten Platz ein. Burke entschied - mittlerweile in Diensten des 1. FC Union Berlin - die Speed-Meisterschaft mit 37 Stundenkilometern für sich, Njinmah kam als schnellster Bremer aber ebenfalls auf einen Spitzenwert (36,19 km/h, 6.) und überbot seine letztjährige Marke.

Under Pressure: Romano Schmid ist auch unter Druck kaum aus der Ruhe zu bringen. Schon in der vergangenen Spielzeit löste der Mittelfeldspieler nach Florian Wirtz und Michael Olise die meisten Situationen unter Druck. In der abgelaufenen Runde sicherte sich Werders Nummer 20 nach Bayerns Olise (625) und Leipzigs Yan Diomande (442) erneut den dritten Platz (431). Seine Stressresistenz hilft Schmid sicherlich auch beim Kreieren von Torgefahr. Nur Diomandes Teamkollege David Raum (96) legte ligaweit mehr Torschüsse auf als Schmid (87).

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