Ordentlich gefischt: "Mit Fischer hatten wir eine Bank im Tor"
VANESSA FISCHER GLÄNZTE AM WOCHENENDE BEI IHREM BUNDESLIGA-DEBÜT IN GRÜN-WEISS
19.05.26 von Tineke Ruchel | 5 Min
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Ein perfekter Abschluss: Vanessa Fischer stand im letzten Saisonspiel der WERDERFRAUEN zwischen den Pfosten und gab damit ihr Bundesliga-Debüt für den SVW. Die 28-Järhige demonstrierte beim Duell gegen Bayer 04 Leverkusen ihr Können und glänzte dabei mit zahlreichen Paraden. Dank Fischer stand lange Zeit die Null auf der Anzeigetafel.
Eine schnelle Ausführung und ein langer Ball von Vanessa Fischer trugen maßgeblich zur 1:0-Führung (2.) des SV Werder bei. Maja Sternad nahm das Zuspiel an und setzte sich gegen Selina Ostermeier durch. Daraufhin brachte Merino Gonzales die Stürmerin zu Fall. Larissa Mühlhaus verwandelte den Strafstoß gekonnt und sicherte sich somit den entscheidenden Treffer im Rennen um die Kicker-Torjägerkanone.
Trotz der frühen Führung für die Werderanerinnen bestimmte gerade in der ersten Hälfte die Werkself das Spiel. So war es Fischer, die gleich mehrere gefährliche Versuche der Leverkuserinnen abwehrte. Die Werder-Keeperin parierte überragend im eins gegen eins gegen Carlotta Wamser (36.) und war auch bei einem gefährlichen Distanzschuss von Katharina Piljic (45+2.) hellwach. Auch im zweiten Durchgang lenkte Fischer einen abgefälschten Schuss von Loreen Bender souverän an den Pfosten. Am Ende sicherten sich die Grün-Weißen einen 3:1-Auswärtssieg. „Wir haben uns vorgenommen, mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Das ist uns mit einer guten Mannschaftsleistung gelungen. Das war ein runder Abschluss“, so Fischer nach Abschluss der Partie.
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Die 28-Jährige steht nicht gerne im Vordergrund, war aber am Ende des Tages stolz auf ihre eigene Leistung: „Ich bin eigentlich bescheiden, aber heute sage ich definitiv, dass ich mit meiner Leistung zufrieden bin. Es freut mich, dass ich der Mannschaft so helfen konnte.“ Auch von ihren Teamkolleginnen wurde die Werder-Keeperin gebührend gefeiert. Fischer wurde nicht nur in die Luft geworfen, sondern auch „MVP-Sprechchöre“ waren auf dem Platz in Leverkusen zu hören. Einen schöneren Saisonabschluss hätte sich die Werderanerin, aber auch das gesamte Team nicht wünschen können.
Auch Cheftrainerin Fritzy Kromp hatte nur lobende Worte für den überzeugenden Aufritt von Fischer übrig: „Wir hatten mit Vanessa heute eine Bank hinten im Tor. Fischi hatte keine einfache Rolle. Wir sind mit Mariella und ihr in ein offenes Rennen um die Nummer eins gegangen. Mariella hatte dann die Nase vorne. Aber wir wollten Fischi heute nochmal für alles, was sie in dieser Saison gegeben hat, belohnen. Die Mannschaft wollte das Spiel heute auch für sie gewinnen und hat sich riesig für sie gefreut.“
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