"Durchbeißen und über die Grenzen hinausgehen"
Lena Petermann in der Mixed Zone am Montagmittag
20.04.26 von Maximilian Prasuhn | 4 Min
Auf dreieinhalb Wochen Länderspielpause folgen für die WERDERFRAUEN vier Bundesliga-Partien in zehn Tagen. Durch die zwei Nachholspiele erwartet die Grün-Weißen ein knackiges Programm, das am Mittwochabend, 22.04.2026, 18 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg seinen Anfang findet. In der Mixed Zone am Montagmittag sprach Lena Petermann über ...
… das kommende Spiel gegen Wolfsburg:
„Wir wollen mithalten, dafür müssen wir bei über 100 Prozent sein. Wolfsburg bringt eine Menge Qualität auf den Platz. Wir müssen den Kampf annehmen, physisch dagegenhalten und dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen. Wir wissen: wir können etwas holen, aber es wird verdammt schwierig.“
… die lange Pause:
„Es ist nicht so optimal für eine Spielerin, wenn man dreieinhalb Wochen kein Liga-Spiel hat. Wir hatten ein Testspiel gegen Wolfsburg II. Klar ist das nicht die Qualität der ersten Mannschaft, aber für uns war es wichtig, die Minuten und die Spielintensität in dieser langen Pause zu haben. Auf der anderen Seite konnten wir uns von den letzten intensiven Wochen erholen, aus der Fußball-Bubble mal rauskommen, Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet.“
… die anstehende Belastung von zwei Englischen Wochen:
„Wir sind alle fit genug, dass wir dagegen halten können. Wir haben einen großen Kader. Ich hoffe, dass alle Nationalspielerinnen gesund zurückgekommen sind. Wenn alle an Bord sind, können wir ohne Qualitätsverlust durchrotieren. Ansonsten müssen wir jetzt zwei Wochen durchbeißen und über die Grenzen hinausgehen.“
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… die Trainingsschwerpunkte der letzten Wochen:
„Es haben einige Spielerinnen gefehlt. Wir haben am Spiel im letzten Drittel gearbeitet, Chancen herauszuspielen, die Effizienz vor dem Tor – darauf lag der Fokus in den letzten Wochen.“
… das Ziel bis Saisonende:
„Für uns gilt es, das Maximale rauszuholen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und so weit wie möglich oben stehen. Einen festen Platz will ich aber nicht als Ziel herausgeben.“
… ihre Rolle im Team:
„Ich bin eine Spielerin mit Erfahrung, die den Mitspielerinnen etwas mit an die Hand geben kann. Ich möchte eine gewisse Führung auf dem Platz übernehmen und hoffentlich noch mehr Tore schießen. Die Hoffnung und der Glaube sind da, dass das gelingt. Das Tor bei Union war für mich ein schöner Moment.“
… die neue Cheftrainerin Marie-Louise Eta bei den Männern von Union Berlin:
„Ich find’s mega, dass Union da so hinter steht. Ob Mann oder Frau: Wichtig ist die Qualität des Trainers bzw. der Trainerin. Marie-Louise ist eine starke Persönlichkeit, ich habe mit ihr zusammen beim HSV gespielt. Es ist schön zu sehen, was für einen Weg sie gegangen ist. Ich finde das genau richtig, das sollte zur Normalität werden. Das ist ein Zeichen für jüngere Trainerinnen und kleine Mädchen, dass man auch da oben landen kann.
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