Die wichtigste Runde gewonnen
DANIEL THIOUNE NACH DEM NORDDERBYSIEG GEGEN DEN HAMBURGER SV
19.04.26 von Tom Ole Theilken | 3 Min
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Das war wichtig! Der 3:1-Heimsieg im Nordderby gegen den Hamburger SV ist Balsam für jede Seele in der Werder-Familie. Dabei hat der Erfolg im ersten Nordderby an der Weser in Deutschlands Fußballoberhaus nach acht Jahren Abstinenz, nicht nur Prestigewirkung. Cheftrainer Daniel Thioune unterstrich am "Sonntag danach" die doppelte Dringlichkeit dieser drei Punkte.
„Mit Blick auf die Tabelle, und darauf muss ich den Sieg als Trainer einfach reduzieren, war es überlebensnotwendig für uns, auch weil wir zuvor zwei Spiele verloren haben", zeigt sich der Fußball-Lehrer erleichtert. Denn der SV Werder konnte durch den hart erarbeiteten Heimerfolg nach Punkten mit dem HSV in der Tabelle gleichziehen (beide 31 Zähler) und hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellensechzehnten FC St.Pauli. Ein Derbysieg, der für das Rennen um den Klassenerhalt immense Bedeutung hat.
Für Daniel Thioune, der in den vergangenen Wochen häufiger jenes Rennen um den Ligaverbleib mit einem Boxkampf verglichen hatte, sei diese "Runde", in welcher der SVW den HSV auf die Bretter schicken konnte, eine ganz Zentrale gewesen: "Durch den Gesamtkontext, durch die Historie des Derbys, durch die Hinspielniederlage war es gestern unsere beste Runde, weil es die Wichtigste war."
Die doppelte Bedeutung stets im Blick: Zum einen "fangen alle unten in der Tabelle an zu kratzen und sich gegen den Abstieg zu wehren. Da ist es offensichtlich, dass sich viele Mannschaften gerade im selben Spannungsfeld wie wir bewegen", so Thioune. Zum anderen "hat auch die Niederlage im Hinspiel die Abwärtsspirale mit ausgelöst", meint der Cheftrainer.
Somit sei nicht nur die von allen Werder-Anhänger*innen ersehnte Derby-Revanche geglückt, sondern auch die Ausgangslage für die verbleibenden vier Bundesligaspiele eine deutlich Bessere. Auch, wenn mit dem VfB Stuttgart am kommenden Sonntag eine der derzeit schwierigsten Aufgaben innerhalb der Bundesliga wartet. „Wir haben in den letzten Wochen immer von Endspielen geredet. Jetzt kann es vielleicht ein Endspiel zum Guten sein, wenn wir in Stuttgart über uns hinauswachsen. Dafür haben wir gegen den HSV ein bisschen was gesät, um mit viel Selbstvertrauen in diese Partie gehen zu können", so Thioune.
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