TTBL-Start gegen Fulda naht: Bodenständigkeit bleibt Werders Trumpf
Bremen als einzige Mannschaft im Oberhaus unverändert
08.08.26
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Vor dem Auftakt-Schlager gegen Dimitrij Ovtcharov und Final4-Anwärter TTC RhĂśnSprudel Fulda-Maberzell (17. August/Montag/18. 30 Uhr/Livestream bei Dyn) blickt der SV Werder dem Saisonstart in der Tischtennis-Bundesliga in bewährt bodenständiger Manier entgegen. âHinter uns liegt eine fantastische Saison, die wir mit der Teilnahme am TTBL Final4 krĂśnen konnten. Trotz dieses erfolgreichen Jahres liegt unser Hauptaugenmerk zunächst darauf, uns unter vielen Mannschaften auf AugenhĂśhe im Mittelfeld festzusetzen. HĂśhere Ziele kĂśnnen wir auch im weiteren Saisonverlauf ausgebenâ, sagt Bremens Teammanager Sascha Greber.
Die neue Saison steht fĂźr die Mannschaft von Trainer Cristian Tamas unter dem Motto âNever change a winning teamâ: Als einziger Klub unter den zwĂślf Erstligisten bieten die GrĂźn-WeiĂen mit Kirill Gerassimenko, Mattias Falck, Irvin Bertrand und Marcelo Aguirre einen komplett unveränderten Kader auf. âAlle Spieler haben unser Vertrauen in der vorigen Saison mehr als bestätigt und verdienen es deshalb, dass sie wieder unsere uneingeschränkte RĂźckendeckung genieĂen kĂśnnenâ, meint Tamas.
Der Verzicht der Bremer FĂźhrung auf eine konkrete Vorgabe ist keineswegs Understatement. Hinter den beiden unangefochtenen Topfavoriten von Triple-Gewinner 1. FC SaarbrĂźcken sowie dessen Herausforderer und Rekordmeister konkurriert fast die halbe Liga um die voraussichtlich nur zwei verbleibenden Final4-Plätze. âIch sehe uns daâ, umreiĂt Greber Werders Ausgangslage, âmit einigen Mannschaften auf AugenhĂśhe.â
Einer dieser Konkurrenten ist Fulda. âDas ist gleich am Saisonanfang ein echtes Spitzenspielâ, verdeutlicht Tamas die Bedeutung der Begegnung fĂźr das Rennen um die Teilnahme an der Endrunde um den Titel. Nachdem die Osthessen in den beiden vergangenen Jahren abgesehen vom Einzug ins Pokalfinale der zurĂźckliegenden Saison erheblich hinter den eigenen Erwartungen zurĂźckgeblieben sind, setzt Fulda voraussichtlich verstärkt auf mehr Einsätze von Ovtcharov und des dänischen Stars Jonathan Groth. Aufgrund seiner weniger gewordenen Teilnahmen an internationalen Turnieren gilt der frĂźhere Olympia-Dritte Ovtcharov trotz seiner fast 38 Jahre in Fuldas Lager als ein wichtiger Faktor fĂźr alle Erfolgsrechnungen. (Foto: TTC RhĂśnSprudel Fulda-Maberzell)
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