Ziemlich ausgeglichen

ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM SPIEL BEIM VFL WOLFSBURG

19.03.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min

Zwei Fußballspieler, einer in Weiß und einer in Grün, kämpfen während eines Spiels auf dem Stadionrasen um den Ball.

Am Samstag, 21.03.2026, um 15.30 Uhr (live auf Sky, in der Konferenz auf DAZN und im Live-Ticker auf WERDER.DE) gastiert der SV Werder beim VfL Wolfsburg. Im Volksmund spricht man aufgrund der aktuellen Situation beider Klubs von einem klassischen ‚Sechs-Punkte-Spiel‘. Mit einem Auswärtssieg könnten die Grün-Weißen den Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz auf sieben Zähler ausbauen. Wie hoch die Chance dafür ist, verrät vorab ein Blick auf die Zahlen, Daten & Fakten zum kommenden Gegner.

Historisch schwach: Der VfL wartet mittlerweile seit neun Bundesliga-Spielen auf einen Sieg und hat nach 26 Partien ganze 21 Punkte auf dem Konto. Zu diesem Zeitpunkt einer Saison waren es bisher immer mindestens 25 Zähler gewesen. Im Zeitalter der Drei-Punkte-Regel gab es zuvor nur drei Teams mit exakt 21 Punkten nach 26 Spieltagen, alle standen wie jetzt Wolfsburg auf Platz 17 und alle drei Vereine stiegen am Ende ab (St. Pauli 2001/02, Duisburg 2005/06 und Schalke 2022/23).

Heimdebüt für den ‚Neuen‘: Der VfL Wolfsburg hat vor wenigen Tagen zum zweiten Mal in dieser Saison den Trainer gewechselt. Noch im Hinspiel saß Paul Simonis auf der Trainerbank der Niedersachsen, musste jedoch nach dem 2:1-Sieg des SV Werder am 10. Spieltag gehen. Er wurde zunächst interimsweise von U19-Coach Daniel Bauer ersetzt, der im Dezember zum Cheftrainer aufstieg und mittlerweile auch nicht mehr im Amt ist. Sein Nachfolger ist ein alter Bekannter beim VfL. Dieter Hecking gab am vergangenen Wochenende beim Spiel in Hoffenheim sein Comeback. Hecking war bereits von 2013 bis 2016 Coach der Wölfe und gewann mit ihnen in dieser Zeit den DFB-Pokal sowie den Supercup.

Ein älterer Mann mit Brille wird in einem Sportstadion interviewt. Der Interviewer hält ein Mikrofon mit der Aufschrift „DAZN“ in der Hand.
Dieter Hecking soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg retten (Foto: nordphoto).

Bessere Trefferquote beim VfL: Keine Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte erzielte mehr Tore als Wolfsburg, die grundsätzliche Qualität ist im durchaus gut besetzten Kader der Wölfe also vorhanden. Zwar gab der VfL die zweitwenigsten Torschüsse ab, daraus resultierten aber die neuntmeisten Treffer. Das sieht bei Werder ganz anders aus, der SVW kommt auf die fünftmeisten Torschüsse, aber nur Heidenheim und St. Pauli trafen seltener. Am letzten Spieltag verwertete Wolfsburg einen von fünf Torschüssen, Werder keinen von 16.

Defensive reif für die Werkstatt: Hinten war der VfL Wolfsburg immer wieder zu offen, ließ nach Heidenheim die zweitmeisten Gegentore und sogar die meisten Torschüsse aller Teams zu. Vor allem hier wird Dieter Hecking ansetzen und tat das beim Gastspiel in Hoffenheim bereits, als er die Abwehr auf eine Dreierkette umbaute.

Ungemein ausgeglichen: 55-mal spielten der SVW und Wolfsburg bisher in der Bundesliga gegeneinander, beide Vereine gewannen 22-mal bei elf Remis. Sogar das Torverhältnis zwischen den beiden Klubs ist exakt ausgeglichen – bei 98 zu 98 Toren schnuppern beide am 100. Treffer in diesem Duell. In Wolfsburg gab es bei der Paarung bisher neun Werder-Siege, neun Remis und neun Erfolge der Gastgeber.

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