"Ich bin von der Qualität überzeugt"
DANIEL THIOUNE UND CLEMENS FRITZ BEI DER TRAINERVORSTELLUNG
04.02.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Zur Routine am ersten Arbeitstag eines neuen Cheftrainers gehört auch die Vorstellung bei den Journalist*innen in einer Pressekonferenz. Daniel Thioune und Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz beantworteten die Fragen der Medienvertreter*innen und sprachen dabei über...
…den Entscheidungsprozess:
Clemens Fritz: „Wir haben für uns einen Prozess angestoßen und eine Shortlist erarbeitet, auf der vier Trainer standen. Mit allen haben wir sehr gute Gespräche geführt in den letzten Tagen. Ich möchte berichtigen, dass uns keiner aufgrund der Qualität unseres Kaders abgesagt hat. Im Endeffekt haben wir gestern Abend eine Entscheidung getroffen und ich freue mich, dass wir Daniel vom Werder-Weg überzeugen konnten. Jetzt gilt es, die nächsten Spiele und Aufgaben mit positiver Energie anzunehmen.“
Daniel Thioune: „Wenn Werder anruft und ich die Chance habe, eine sehr gute Mannschaft übernehmen zu dürfen, dann muss ich nicht lange darüber nachdenken. Ich bin von der Qualität überzeugt. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass die Bundesliga ein Ziel für mich ist.“
…die Situation der Mannschaft:
Daniel Thioune: „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen nicht die Ergebnisse erzielt, die sich alle in Bremen gewünscht haben. Es war aber nie so, dass sie als verdienter Verlierer vom Platz gegangen ist, sondern sie die Momente verpasst hat, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Die Jungs brauchen mal wieder das Gefühl, vorne als Letzter am Ball zu sein und hinten schadlos zu bleiben.“
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…die Gespräche:
Clemens Fritz: „In den Gesprächen mit Daniel sind wir schnell in eine inhaltliche Tiefe gegangen, was Taktik und die Positionierung angeht – das war sehr interessant. Dazu kommt seine positive und angenehme Art. Im Endeffekt war es das Gesamtpaket. Es war relativ schnell ein gutes Gefühl da, noch bevor das Gespräch beendet war.“
…der Ansatz:
Daniel Thioune: „In den letzten Wochen haben wir wenig Tore geschossen und viele bekommen. Wir haben viele Momente im Umschaltspiel nicht gut zu Ende gespielt, andersrum hat uns das wehgetan. Die Jungs müssen wieder dahinkommen, einfachere Entscheidungen zu treffen. Am Wochenende habe ich das schönste Tor in Bremen gesehen und wenn man sowas kann, kann man das auch, wenn man auf den Torwart zusteuert. Es sind nur drei Tage: Ich will die Jungs nicht überfrachten, sondern möchte erstmal hören, was die Mannschaft braucht.“
Der erste Tag von Daniel Thioune in Bildern
…die Abwehrkette:
Daniel Thioune: „Wir werden am Samstag etwas spielen, das uns hilft, in Freiburg zu punkten. Ob das mit Dreier- oder Viererkette ist, ist noch nicht entschieden. Es wird auch kein Hinweis darauf sein, was in den kommenden Wochen kommt. Ich sitze gleich mit dem Trainerteam wieder zusammen und dann werden wir eine Entscheidung treffen.“
…junge Spieler:
Daniel Thioune: „Der Bremer Weg definiert sich ein stückweit, junge Talente auszubilden. Die jetzige Situation ist vielleicht nicht dafür da, viel auszuprobieren. Aber situativ darf man sie sicherlich reinwerfen und wenn sie sich das mit Leistung erarbeiten, bin ich der Letzte, der die Jungs mit der Rückennummer 55 bis 68 nicht auf den Platz schickt.“
…Zeit für seine Handschrift:
Daniel Thioune: „Im Training habe ich sie schon situativ reingebracht. Meine Idee ist, schnell zum Tor zu kommen und lieber tief als breit zu spielen – nicht mit langen Bällen, sondern über Kurzpassspiel. Im Umschaltprozess sind wir nicht da, wo wir sein sollten, denn das Fenster ist ein stückweit zu groß. Das hilft dann auch mit einer neuen Ansprache. Wenn ich die Elf dann ein stückweit anzünden kann, ist es mit gepaart mit ein paar Inhalten das, was die Jungs brauchen.“
…die Co-Trainer:
Clemens Fritz: „Wir haben nun einen mehr als im vergangenen Trainerteam, an Aufgaben mangelt es aber nicht. Daniel ist der Verantwortliche, grundsätzlich planen wir aber keine Veränderung. Ich bin auf Raphael proaktiv zugegangen, weil ich um seine Verbindung zu Horst weiß. Ich halte ihn für einen guten Co-Trainer, der sich eingebracht und gute inhaltliche Arbeit geleistet hat. Am Ende war es so, dass er sich das gut vorstellen kann, und ich freue mich, dass er diesen Weg mit uns geht.“
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