Ein beängstigend ruhiges Quickstep!?
16.08.26 von Lars Milde | 3 Min
Mit leichter Verspätung aufgrund technischer und organisatorischer Schwierigkeiten startete am Samstag, den 15.8.2026, gegen 10 Uhr das Quickstep der Schachabteilung des SV Werder Bremen. Trotz einiger überraschender kurzfristiger Absagen kamen immerhin noch acht statt zehn spannende Gruppen zusammen, die sich knapp sieben Stunden lang mit fairen Mitteln schachlich bekämpften.
Im Nebenraum tummelten sich Turnierleiter, Eltern und Geschwister bei Kaffee, Tee, Wasser und leckerem Kuchen. Zur Auswahl standen Topfkuchen, Pflaumenkuchen und Mohnkuchen. Im Turniersaal gab es dieses Jahr kostenlos Apfelstücke, die bei den Spielern reißenden Absatz fanden: Ein Hoch auf Schnibbelkönigin Sylwia, die die Äpfel in atemberaubender Geschwindigkeit in ihre Einzelteile zerlegte und sich dabei köstlich über meine Versuche, es ihr gleichzutun, amüsierte.
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Schmollend zog ich mich also zurück in die Zockerecke der Findorffer, wo mich Steffi und Christin in die Kartenkunst des Spiels „Monopoly DEAL“ einweihten. Hilflos stolperte ich in meiner ersten Runde durch das Spiel, zog eine Karte und fragte, was ich mit dieser Karte denn wohl anfangen könnte, worauf Christin auf die Karte starrte, anfing zu grinsen und sagte: „Die Karte kannst du auf diesen Stapel legen und dann hast du gewonnen!!!“
Mit großer Freude wurde mir klar, dass ich ganz unbedarft drei Straßen fertiggestellt hatte! Schallendes Gelächter! Hier war ich richtig! Danke, Steffi, und danke, Christin: Mit euch stundenlang Monopoly zu spielen, war mein Highlight an diesem Tag!
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Zwischendurch dachte ich aber mal: „Es ist so ruhig hier!? Ist das noch Quickstep???“ Ich ging in den Nebenraum, guckte … Totenstille. Fast unheimlich! „Männer, alles klar? Ist es so ruhig hier!?“ Alle guckten mich an. Keiner sagte was. Mein Raum ist wohl der Nebenraum. Bitte sehr, bitte sehr!
Ab ca. 13.30 Uhr wurden die ersten Gruppen beendet, Siegerehrung, auf zum Werder-Fan-Tag … Die Reihen lichteten sich von Stunde zu Stunde.
Um 17 Uhr war dann die letzte Partie beendet. Ein schönes, wunderbar friedliches, harmonisches Turnier. Vielen Dank an alle, die diesen tollen Tag zu einem Schach-Erlebnis haben werden lassen.
Ein besonderer Dank an meine beiden Catering-Damen Sylwia und Simone, die mit ihrer entspannt-fröhlichen Art jeden Raum mit Leben füllen. Danke ebenso an Flying-Schiedsrichter Robin, der uns von wo auch immer mit neuem Kopierpapier versorgte und als Ansprechpartner im Turniersaal für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am Computer war unser Hauptschiedsrichter Noah mit seiner bekannt trockenen Mundart der Ergebnis-Guru … und last but not least Oliver, unser Motor für alle Getränke, größeren und kleineren Befindlichkeiten.
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