"Ich fühle mich sehr wohl hier"
SENNE LYNEN IN DER MIXED ZONE
26.08.26 von Noah Kerndt | 4 Min
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Senne Lynen verpasste einen Großteil der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2026/27 aufgrund einer Bauchmuskelverletzung. Pünktlich zum Pflichtspielstart im DFB-Pokal meldete sich der Belgier wieder fit und kehrte in die Werder-Startelf zurück. Vor dem Bundesligaauftakt in Freiburg sprach der 27-Jährige mit den Journalist*innen in der Mixed Zone unter anderem über…
…seine Verletzung: „Ich habe eine falsche Drehbewegung im Training gemacht und bin weggerutscht. Ich habe sofort ein kleines Stechen bemerkt. Ich kenne meinen Körper sehr gut und wusste sofort, dass etwas nicht stimmt. Ich bin zum Glück meistens fit. Das Timing der Verletzung kurz nach dem Start in die Vorbereitung war natürlich nicht gut.“
…den Sommer ohne viel Teamtraining: „Mir war es wichtig, trotzdem mit ins Trainingslager zu fahren, um die Energie in der Mannschaft zu spüren und die neuen Spieler kennenzulernen. Ich bin immer gerne auf dem Platz, egal, ob es Minusgrade im Winter sind oder ob es regnet. Ich liebe es einfach, rauszugehen und mit dem Ball Spaß zu haben. Deswegen war es für mich echt hart, mit dem Reha-Trainer zu arbeiten, während die Jungs draußen auf dem Platz stehen.“
…sein Comeback im Pokal gegen den LSK: „Zum Start in die Saison war es für mich sehr wichtig, diese Minuten zu sammeln. Auf dem Platz war ich schon seit ein paar Wochen, aber Spiele sind noch einmal etwas anderes als Training. Ich bin jetzt wieder bei 100 Prozent, es war nur schwer einzuschätzen, wie lange ich spielen kann. Es hat Spaß gemacht, sich wieder das Trikot überstreifen zu können, und macht Lust auf mehr.“
…den Blick auf die neue Saison: „In jeder neuen Saison gibt es Veränderungen und neue Dynamiken. Wir haben uns als Mannschaft zusammengesetzt und beschlossen, die letzte Saison hinter uns zu lassen. Natürlich haben wir sie analysiert, wichtig ist aber, sich daran nicht aufzuhängen, denn alle starten wieder bei null. Wir sind bereit für die neue Saison und wollen endlich loslegen.“
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…den Bundesligaauftakt in Freiburg: „Freiburg ist ein starker Gegner, der sehr intensiv und erwachsen spielt. Wir wissen auch aus der letzten Saison, dass es viele 50:50-Spiele gibt, die über Details entschieden werden. Das Freiburg-Spiel ist für mich so ein Spiel, in dem alles passieren kann und bei dem wir die Chance haben, zu gewinnen.“
…das Wiedersehen mit Mio Backhaus: „Mio ist ein Bremer Junge. Ich habe ihn mehrere Jahre im Training wachsen sehen. Ich glaube, dass der Schritt nach Freiburg für ihn genau richtig sein kann. Ich freue mich, ihn am Sonntag wiederzusehen. Wenn ich mein erstes Bundesliga-Tor gegen Mio erziele, wäre es natürlich ein Brett (lacht).“
…seine persönliche Situation in Bremen: „Wenn man seit drei Jahren Stammspieler in der Bundesliga ist, wäre es komisch, wenn das kein Interesse wecken würde. Ich habe meinen Vertrag im letzten Sommer langfristig verlängert und ich möchte sehr gerne hier bleiben. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass es keine Anfragen gab, aber ich fühle mich sehr wohl hier. Es muss schon etwas Krasses kommen, damit ich Werder verlasse.“
…seine Rolle im Team: „In der Kabine und auf dem Platz bin ich immer da. Mir ist es wichtig, dass ich positive Energie ausstrahle, sie an die jungen und neuen Spieler weitergebe und sie auf dem Platz mitziehe. Ich bin ein Teil der Mannschaft und spiele viele Minuten, dementsprechend fühle ich mich dafür verantwortlich. Natürlich würde ich auch gerne Scorer sammeln und mein erstes Bundesliga-Tor schießen, aber das Wichtigste ist, dass wir Spiele gewinnen.“
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