Erleichterung, Flugeinlage und der lebende Traum
MAXIMILIAN WÖBER FEIERT IN STUTTGART SEIN WERDER-BUNDESLIGA-DEBÜT
27.04.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Maximilian Wöber hat lange auf diesen Moment warten müssen. Für den 28-Jährigen ist beim 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart eine lange Leidenszeit mit vielen Rückschlägen zu Ende gegangen. Der Österreicher half in der Dreierkette fleißig mit, den einen Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. Mit einem artistischen Versuch wäre er beinahe noch zum Matchwinner geworden, einen persönlichen Traum hat er derweil noch nicht aufgegeben.
Nachdem Wöber im August im DFB-Pokal für die Grün-Weißen debütierte, musste er 254 Tage bis zu seinem SVW-Bundesliga-Debüt warten. Als Niklas Stark Akkus im Laufe des zweiten Abschnitts leer waren, sprang die Leihgabe von Leeds United ein und knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an. „Ich bin erleichtert, dass ich in dieser Saison für Werder noch in der Bundesliga aufgelaufen bin“, sagt Wöber in der Mixed Zone. „Ich bin froh, dass die Leidenszeit vorbei ist, hoffe noch den einen oder anderen Einsatz zu bekommen und mit den Fans nächste Woche einen Heimsieg zu feiern.“
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In der Schlussphase wäre der Rückkehrer beinahe sogar noch zum Matchwinner avanciert. Nach einem Ballgewinn marschierte Wöber mit in die Sturmspitze, traf bei seinem artistischen Versuch das Spielgerät aber nicht sauber. „Daran, dass ich den als Seitfallzieher nehmen wollte, merkt man, dass ich die letzten acht Monate vor der PlayStation saß“, scherzt Werders Nummer 39. „Ich hätte mit einem Spiel zur Legende werden können, so haben die Jungs aber ein bisschen was zu lachen.“
In den letzten drei Ligaspielen hofft Wöber nun auf weitere Einsatzzeiten, in denen er mit Werder die Saisonziele erreichen möchte. Anschließend hat der österreichische Nationalspieler auch immer noch den Traum von der Fußball-Weltmeisterschaft vor Augen. „Ich würde mir natürlich wünsche, dabei zu sein“, sagt Wöber. „Ich hatte bis jetzt zwar wenig Spielzeit, habe in den letzten anderthalb Jahren im Nationalteam aber gezeigt, dass ich auch ohne viel Spielrhythmus auf dem Punkt da sein kann.“ Es wäre ihm nach einer schweren Zeit wirklich zu wünschen.
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