U23 DM in Bochum
Erfolgreicher Auftritt von Sandy Sakyi, Carolin Evers und Borna Bujdo
07.07.26 von Anja Fabrizius
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Mit Sandy Sakyi, Carolin Evers und Borna Bujdo waren bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid am vergangenen Wochenende gleich drei Werderaner am Start. Alle konnten starke Leistungen auf nationaler Ebene zeigen und ihre gute Form unter Beweis stellen.
Über die 100 Meter Hürden präsentierte sich Sandy Sakyi bei ihrer Rückkehr nach Deutschland in beeindruckender Form. Nach einem Vorlauf in 13,81 Sekunden steigerte sie sich im Halbfinale auf 13,71 Sekunden und lief im Finale 13,74 Sekunden. Damit belegte sie einen hervorragenden 6. Platz in der Endabrechnung.
Besonders bemerkenswert dabei: Ihre Konstanz. Als Siebtschnellste der Meldeliste angereist, arbeitete sie sich schon im Vorlauf auf Rang sechs vor und verteidigte diese Position souverän über das Halbfinale bis ins Finale.
Für Sandy war es der erste Wettkampf in Deutschland seit einem Jahr. Seit dem Winter studiert und trainiert sie in den USA, wo sie sich sportlich weiterentwickelt hat. Mit einer persönlichen Bestleistung von 13,30 Sekunden absolvierte sie dort eine starke College-Saison. Trotz eines kurzen Trainingsausfalls durch den Semesterabschluss und die Rückkehr nach Deutschland präsentierte sie sich in Bochum auf einem konstant hohen Leistungsniveau. Im Vorlauf nahm sie zwar einige Hürden mit, dennoch kämpfte sie sich bis ins Finale. Dort waren die drei intensiven Rennen innerhalb kurzer Zeit zwar spürbar, dennoch zeigte sie eine insgesamt überzeugende Meisterschaft.
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Für Hochspringerin Carolin Evers ging es zum ersten Mal in der Outdoor-Saison national für Grün-Weiß an den Start. Die U23-Athletin zeigte eine starke Leistung und sicherte sich mit übersprungenen 1,77 Metern den 8. Platz.
Dabei meisterte sie dieselbe Höhe wie die beiden unmittelbar vor ihr platzierten Athletinnen. Lediglich die Anzahl der Fehlversuche entschied letztlich über die Platzierungen.
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Auch Borna Bujdo wusste bei den Deutschen Meisterschaften zu überzeugen. Über 400 Meter Hürden lief er in 53,86 Sekunden zur Saisonbestleistung und belegte damit den 11. Platz.
Dabei zeigte er den rhythmisch konstantesten Lauf seiner bisherigen Saison – eine wichtige Grundlage für die kommenden Wettkämpfe. Für den Einzug ins Finale fehlten am Ende nur wenige Zehntelsekunden. Als Athlet aus dem Mittelfeld der Meldeliste erfüllte er damit die Erwartungen und bestätigte seine aktuelle Leistungsfähigkeit.
Nun richtet sich sein Blick auf die Norddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende. Zum Saisonabschluss besteht mit dem Erreichen der B-Norm zudem noch die Chance auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen.
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